Einnahmen Januar 2017

Zum Jahreswechsel hatte ich euch ja versprochen, dass ich auch einen monatlichen Einkommenspost veröffentlichen werde, sollte es etwas zu berichten geben. Da sich das Depot schnell eröffnen lies, konnte ich bereits am  4. Januar mit dem Optionshandel beginnen. Seitdem haben sich 2 Trades ergeben, welche für ein erstes kleines Einkommen sorgen.

In der nachfolgenden Tabelle könnt ihr die eingenommenen Prämien nach Transaktionskosten sehen:

#1 General Electric Verkaufter Put +$35,50
#2 Johnson & Johnson Verkaufter Put +$49,50
+$85,00 +79,55 €

Den General Electric Trade hatte ich euch ja bereits in einem eigenen Blogbeitrag näher erläutert. Wer sich über die Einzelheiten informieren möchte, kann hier gerne noch einmal vorbeischauen: Generel Electric – Meine erste verkaufte Put-Option. Der Strike lag bei 31$. Der aktuelle Kurs liegt hingegen bei ungefähr 29,90$. Demzufolge sieht es aktuell so aus, dass die Option am 10.02. ausgeübt werden wird.

Bei Johnson & Johnson habe ich praktisch den selben Ansatz gewählt wie beim General Electric Trade. J&J habe ich auch so schon in meinem Aktiendepot drin, so dass ich auch hier wieder gut damit leben könnte, falls die Aktien eingebucht werden würden. Aktuell sieht es aber ganz gut aus. Der Strike liegt bei 110$ und der der aktuelle Kurs bei knapp 113$. Würde ich den Put jetzt zurückkaufen hätte ich sogar ein kleines Plus erwirtschaftet.

Dies führt mich hingegen zu einem Problem, was ich bis jetzt noch nicht lösen konnte. Würde ich den Put zurückkaufen für 40$ (aktueller Preis), dann hätte ich verrechnet mit der eingenommenen Prämie 9,50$ gut gemacht. Solange dies innerhalb eines Monats stattfindet ist das auch kein weiteres Problem. Ich bin mir allerdings noch etwas unschlüssig wie ich es aufschlüssele, wenn der Rückkauf im Februar stattfinden würde. Da somit im Februar ein Verlust von 40$ entstehen würde, der in dieser Hinsicht gar kein Verlust wäre.

Ein weiteres Problem ergibt sich auch bei der Ausübung von Optionen und der anschließenden Einbuchung. Bsp. GE: am 10.2. werden mir 100 Aktien zum Preis von 31$ eingebucht. Nun kann ich hierauf Covered Calls verkaufen (nähere Erläuterungen hierzu findet ihr in meinem bald erscheinenden Optionsbeitrag). Sagen wir ich verkaufe einen Call mit einem 30$ Strike und nehme wieder eine Prämie von 35,50$ ein. Die aktuelle Übersicht würde mir im Januar und Februar jeweils Einnahmen von 35,50$ bescheinigen, obwohl ich bei einer erneuten Ausübung der Option (Call) 100$ verloren hätte (Kauf zu 31$ mit anschließendem Verkauf zu 30$). Es müsste also eigentlich für Februar mindestens ein Verlust von 64,50$ (100$-35,50$) verbucht werden. Wie ich das Ganze umsetze weiß ich noch nicht genau und wäre hier auch sehr gespannt darauf , wie das einige von euch handhaben die bereits schon länger im Optionsgeschäft tätig sind.

Nun aber zurück zu den Januar Einnahmen. Insgesamt belaufen sich diese also auf 85$, umgerechnet 79,55€. Mein Depot hatte ich mit 3000€ kapitalisiert, daher beläuft sich meine Rendite im ersten Monat auf 2,65%. Damit bin ich sehr zufrieden, 1% monatlich hatte ich mir in meiner Zielstellung für 2017 und mein erstes Jahr im Optionshandel vorgenommen. Ich bin gespannt wie es in den kommenden Monaten weitergeht, gehe aber zumindest für Februar davon aus, dass sich die Zahlen etwas verringern werden, da ich bis Mitte-Ende Februar warten muss, bevor ich neue Optionen schreiben kann.

 

EDIT: Die Verbuchung der Einnahmen wurde aktualisiert. Prämien werden erst dann als Gewinne verbucht, wenn sie auch wirklich realisiert wurden. Für genaue Erläuterungen, schaut bitte in meinen Einkommenspost für Februar 2017.

Die Einnahmen im Januar, belaufen sich somit noch auf 0€, da im Januar aufgrund der kurzen Zeit noch keine Option ausgelaufen ist.

 

Werbeanzeigen

7 Gedanken zu “Einnahmen Januar 2017

  1. Grüß dich,
    gratuliere zu deinen ersten Optionen und ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei!
    Bei Chri von easydividend.net ist beim Monatsabschluss ein ähnlicher Gedanke zur Berechnung der Prämie in den Kommentaren aufgetaucht! Vielleicht kannst du dir ja von dort die Idee zur Berechnung „klauen“!
    Liebe Grüße
    Florian

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Florian,
      vielen Dank für den Hinweis. Wie ich sehe, handhabt Chri es so, dass er erst nach ablaufen der Option es als Einkommen verbucht. Das klingt auch logisch, da der Trade ja an sich noch so lange offen ist. Für die Optionen die ausgeübt werden, muss ich mir dann wahrscheinlich trotzdem noch etwas einfallen lassen. Da der Trade ja theoretisch erst abgeschlossen ist, wenn die Aktien wieder ausgebucht sind. Ich werde mal schauen wie die Kontoauszüge Ende Februar aussehen und das vermutlich im nächsten Einkommespost dann aktualisieren.
      Herzlichen Dank nochmal und viele Grüße,
      Christian

      Gefällt mir

      1. Hallo!

        Ich mache es genau so.

        Die Prämie gilt erst als vereinnahmt, wenn die Position geschlossen ist.

        Sollte die Option ausgeübt werden, läuft es weiter. In dieser Zeit akkumulieren sich ggf. Dividenden hinzu und nach Ausübung eines Calls oder Verkauf der Aktien gilt das gesamte Plus als Einnahme für den dann laufenden Monat.

        Darüberhinaus bereinige ich das Ergebnis um Transaktionskosten und Kapitalertragsteuer, sodass ich nur Nettoeinnahmen ausweise.

        Gruß,
        Marco

        Gefällt 1 Person

        1. Hi Marco,
          vielen Dank für deinen Kommentar. So wie du es beschreibst, fände ich es persönlich auch am ’saubersten‘.
          Was mich allerdings daran stört ist, dass sich das ganze von Monaten bis zu einem Jahr oder vielleicht noch länger hinziehen könnte, bevor die Aktien wieder ausgebucht werden. Da man die Prämie hingegen sofort erhält, steht sie auch sofort zum weiteren Handel zur Verfügung. Diese beiden Zeitpunkte würden mir dann eigentlich zu weit auseinander liegen. Außerdem gäbe es auch noch die Möglichkeit, dass man vielleicht längerfristig investiert bleiben will und die Aktien erst einmal gar nicht wieder ausbuchen lassen möchte.
          Wie handhabst du es in solch einem Fall?
          Viele Grüße
          Christian

          Gefällt mir

          1. Hi Christian,

            darüber habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht und bin letztlich zum dem Schluss gekommen, dass mir der saubere Abschluss wichtiger ist und ich selbst die Prämie auch erst dann als passives Einkommen herausziehen würde.

            Für langfristige Engagements habe ich ein gesondertes Depot indem ich weiterhin bei Gelegenheit Werte hinzukaufe.

            Alternativ würde ich nach Ausübung eines Puts und nach Einbuchung der Aktien die Position schließen, indem ich die vereinnahmte Prämie als Reduzierung des Einstandkurses betrachte.

            Aber tendenziell gedenke ich eben nicht die Aktien in diesem Depot länger zu halten.

            Hier besteht eben ein persönlicher Gestaltungsspielraum. Ich fühle mich damit am wohlsten, wenn ich alles herausrechne (Kosten, Steuern) und die Erträge erst nach Abschluss der Position als vereinnahmt betrachte. Da rechne ich mich lieber sicherheitshalber ärmer. 😉
            Auch wenn mir die Prämien zum weiteren Handel zur Verfügung stünden.

            Gruß,
            Marco

            Gefällt 1 Person

            1. Wirklich toller Ansatz, gefällt mir extrem gut. 🙂 Ich kalkuliere sonst auch immer lieber einen Sicherheitspuffer ein. Und habe im Endeffekt lieber mehr raus, als was vielleicht auf dem Papier steht. Transaktionskosten gehen bei mir auch immer sofort ab, da es mir nicht wirklich etwas nützt zu wissen was ich eingenommen hätte, müsste ich keine Transaktionskosten zahlen. Weg ist weg 😛 Steuern werde ich am Ende des Jahres raus rechnen.
              Die sofortige Verbuchung der Prämie werde ich auf jeden Fall im kommenden Monat nicht mehr praktizieren und das auch rückwirkend korrigieren. Ich muss mich nur noch zwischen deiner ‚Super-sauber-Methode‘ und dem Mittelweg entscheiden. Man könnte die Prämie ja auch in dem Falle verbuchen wenn die Option ausläuft und die Aktien eingebucht werden. Sollte man einen Verlust machen, rechnet man dies mit zu den verkauften Covered Calls oder wie auch immer die Aktien ausgebucht werden. Schließlich wird der Verlust erst bei Ausbuchen der Aktien realisiert, die vorher eingenommene Put-Prämie wurde hingegen schon am Verfallsdatum realisiert, egal ob die Aktien eingebucht werden oder nicht. Schwierige Entscheidung 😀

              Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s