Einnahmen August 2017

Hallo zusammen,

im August hatte ich allerhand mit der Uni zu tun, da wieder einmal Prüfungen anstanden. Für den Blog blieb da nur wenig Zeit. Doch nun sind diese erst einmal überstanden und es geht weiter mit regelmäßigen Beiträgen 🙂

Wie ich euch letzten Monat geschildert hatte, ist die Marginanforderung durch die eingebuchten Positionen angestiegen. Es ist zwar noch deutlich Platz, um neue Trades zu eröffnen, doch einbuchen lässt sich nur noch ungefähr eine Starbucks Position ohne mit der Margin in kritische Bereiche vorzustoßen. Da das Einbuchen von Aktien aber ja ein fester Teil meiner Strategie ist, habe ich mich entschlossen im August erst einmal alle bestehenden Optionen auslaufen zu lassen und nur noch neue Optionen auf General Electric und Starbucks zu schreiben, da ich diese ja bereits im Depot habe. Dabei werde ich aber versuchen zu vermeiden, dass mir die Aktien eingebucht werden, indem ich die Optionen im Ernstfall rolle. In der Vergangenheit habe ich noch nicht allzu oft rollen müssen und somit bietet sich hierbei eine gute Möglichkeit dieses wichtige Werkzeug des Optionshandels zu beherrschen und zu verbessern.

Rollen bedeutet, dass eine Option vorzeitig (in den meisten Fällen mit Verlust) geschlossen wird, falls sich der Kurs in Richtung des Strikepreises bewegt. Gleichzeitig wird jedoch eine neue Option auf diesen Wert verkauft, die den Verlust der ersten Option im Idealfalle deckt oder aber zumindest reduziert. Um zu vermeiden, dass man ausgeübt wird, wird entweder der Strike nach unten/oben gerollt, je nachdem ob es sich um einen Put oder einen Call handelt oder/und die Option wird nach hinten gerollt, erhält also einen späteren Verfallszeitpunkt.

Das Rollen hat mir diesen Monat auch bei General Electric geholfen. 2 Tage bevor mein 25$-Put verfallen wäre, notierte die Aktie bei 25,10$. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass mir keine weiteren 100 Aktien eingebucht werden, habe ich den Put geschlossen. Da die Restlaufzeit extrem kurz war und der Put noch nicht im Geld notiert hat, konnte ich hierbei sogar über 60% der ursprünglichen Prämie als Gewinn verbuchen. Zusätzlich habe ich einen 24$-Put mit Laufzeit bis 20.10.2017 verkauft. In den folgenden Tagen ging der Kurs weiter nach unten, gut also das ich gerollt hatte. Mittlerweile hat sich der Kurs wieder etwas erholt, aber dazu mehr im nächsten Einkommenspost 😉

Schauen wir uns lieber an, welche Einnahmen diesen Monat so reinkamen:

Ergebnis August

Eingenommene Prämien: +55,69€
Dividenden: +17,82€ (Starbucks)
Zinsen: -7,20€
Forex: +8,71€

Ergebnis: +75,02€

Der Betrag ist deutlich geringer als im letzten Monat, doch er ist positiv und 75€ sind nicht zu verachten. Auf Dauer macht das eine ganze Menge aus. Die Rendite betrug 0,84% bezogen auf den Depotwert und 0,83% bezogen auf das Eigenkapital. Leider liege ich unter meinem Mindestziel von 1% pro Monat. Dazu kommt, dass ab September die Zinskosten deutlich ansteigen werden. Die Zinsen für Kapital in Fremdwährung, werden am 3. jedes Monats für den vorherigen Monat erhoben und kommen somit immer mit einer einmonatigen Verzögerung in den Einkommensberichten zum Tragen. Da Ende Juli einige neue Aktien eingebucht wurden, werde ich das nächsten Monat zu spüren bekommen. Wenn dann noch der Forexposten wegfällt, sieht die Rendite ziemlich mickrig aus. Ich werde mir also noch etwas einfallen lassen müssen, wie ich noch ein paar weitere Prämien realisieren kann. Für den September stehen 8.920,07€ zur Verfügung.

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4 Gedanken zu “Einnahmen August 2017

  1. Hallo,

    du schreibst in deinen Berichten immer von Zinsen auf Fremdkapital. In diesem Monat bei dir 7,20 €. Sind das die Zinsen für die Marginanforderungen des Brokers? Wenn ja, wieso tauscht du nicht die Währung vorher um? Gehe mal davon aus, dass du dein Konto in Euro führst.

    Danke für deinen Blog, lese ich immer wieder gerne! Hoffentlich nach den Prüfungen wieder mehr Posts!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Rüganer,
      vielen Dank für den Hinweis, du hast natürlich komplett recht. Ich könnte einen Teil des Geldes in Dollar tauschen lassen und somit die Zinskosten reduzieren. Bisher hielt ich das noch nicht für nötig, da die eingenommenen Prämien ja in Dollar sind und sich so von Monat zu Monat von alleine ansammeln. Sollten mir die Zinskosten aber zu hoch werden, werde ich das ziemlich wahrscheinlich machen.
      Ich danke dir, der Blog word schließlich erst durch die Leser wirklich lebendig. Prüfungen sind jetzt vorbei, ich verspreche es gibt jetzt wieder regelmäßig Blogeinträge 🙂
      Viele Grüße Christian

      Gefällt mir

  2. Hi Christian,

    sehe das wie Rueganer.
    Wenn du dir eh öfter die Aktien einbuchen lässt,
    würde ich definitiv eine gewisse Höhe in dieser Währung vorhalten.
    Bei mir sind mittlerweile GBP, HKD, USD sowie Euro vertreten.
    Die Zinsen kann man sich auf jeden Fall sparen. Und wenn du dir dann noch Wechselkurs notierst, kannst du unter Unständen beim Rücktausch auch noch Gewinn machen.

    Weiterhin viel Erfolg

    Gruß Chris

    Gefällt 1 Person

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